Startseite > Fahrzeuge + Anwendungen > Mietfahrzeuge > Erfahrungsbericht Tübingen

Qualität RENTiert sich: Tübingen setzt auf Holder-Mietflotte

 

10 Fragen von Holder an die Stadt Tübingen

 

Sandro Belser: Kaufmännischer Betriebsleiter
Eberhard Fischer: Bereichsleiter Fuhrpark / KFZ Werkstatt

 

Wie viele Holder haben Sie momentan Einsatz? 

SB: Nachdem wir vergangenen Winter zwei Holder in der Miete hatten, sind es diesen Winter schon fünf. 

EF: In Tübingen gab es schon immer Holder. Wir hatten sogar noch die grünen, handgeführten Geräte. In der Garage stehen auch noch zwei P 60 aus den siebziger Jahren. Die sind manchmal sogar noch im Einsatz. Einer für den Winterdienst und einer bei der Sportplatzpflege. Da sieht man mal, wie langlebig diese Fahrzeuge sind. Der letzte Holder war ein alter Multipark (C 245), bevor wir den neuen C 250 bekommen haben.

Was waren die Entscheidungskriterien für eine wiederholte Anmietung, und diesmal ja sogar gleich mit fünf Fahrzeugen?

SB: Die gute Zusammenarbeit mit Holder von Anfang an - Beratung, Vorführung, Betrieb. Bei einem Zwischenfall waren die Servicetechniker von Holder sofort zur Stelle. Ein Ersatzfahrzeug wurde auch umgehend bereit gestellt. Ich denke schon, dass wir da auch von der Nähe zu Metzingen profitieren. Ersatzteile werden umgehend geliefert, sodass es nicht zu schmerzhaften Ausfallzeiten kommt.

EF: Auf jeden Fall die Qualität und der Komfort der Fahrzeuge. Unsere Fahrer sitzen ja unter Umständen bis zu 10 Stunden am Tag im Fahrzeug. Und da ist es enorm wichtig, dass sie halbwegs bequem unterwegs sind. Mit der großen Kabine und der Achsfederung der neuen C-Reihe habt Ihr da echt gute Arbeit geleistet. Und auch die Bedienung ist sehr komfortabel. Qualitativ muss ich sagen, dass wir bisher keinerlei Probleme hatten.

Welche Anforderungen erfüllen die Holder noch?

EF: Gehwegbreite, Wendigkeit und Geschwindigkeit (40 km/h). Wenn man von einem Einsatzort zum nächsten fährt, ist es sehr wichtig, dass man im normalen Verkehr mitfahren kann. 

Was sind für Sie die Vorteile beim Mietkonzept?

SB: Zunächst mal haben wir Holder zu danken, dass die Fahrzeugmiete überhaupt möglich gemacht wurde. Davor gab es das ja gar nicht. Und dann ist der Mietzeitraum natürlich auch sehr gut zum Testen der Fahrzeuge geeignet, ob sie auch über einen längeren Zeitraum den Anforderungen standhalten, um evtl. mal über eine Neuanschaffung nachzudenken. Für uns spielte auch der wirtschaftliche Faktor eine Rolle. Da wir die Fahrzeuge bisher nur für den Winterdienst einsetzen, stehen sie im Sommer nicht rum und müssen gewartet werden. Und wir bekommen neuwertige Fahrzeuge bereitgestellt. 

Einen Holder kann man ja nicht nur im Winterdienst einsetzen. Im Gegenteil, erst beim Ganzjahreseinsatz macht sich die Wirtschaftlichkeit richtig bemerkbar.

SB: Richtig, deshalb und auch weil wir eben so gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Holder gemacht haben, denken wir nun über eine Neuanschaffung mit Anbaugeräten für Winter- und Sommerdienst nach. Das wird sich bei der anstehenden Beratung unseres Wirtschaftsplans dann zeigen. Trotzdem werden wir die Saisonmiete aber weiterhin nutzen.

Beschreiben Sie doch mal einen typischen Holder-Fahrer.

SB: Einen typischen Holder-Fahrer gibt es bei uns eigentlich nicht. Unsere Mitarbeiter stammen aus allen möglichen Ländern und auch vom Alter her sind sie sehr unterschiedlich. Von 20 bis 60 ist alles vertreten. Eins haben sie aber gemeinsam: sie haben meistens eine handwerkliche Ausbildung und sie sind Generalisten. Müssen sie auch. Denn bei den heutigen knappen Personalständen muss jeder Mitarbeiter für verschiedenste Aufgaben einsetzbar sein und überall mit anpacken.

Was hat sich denn noch zu "früher" verändert?

EF: Früher lief alles noch von Hand - mit handgeführten Räum- und Mähgeräten. Da war der Kommunaldienst noch mit viel Schweiß und Muskelarbeit verbunden. Heute setzt man sich in eine bequeme Kabine, wenn möglich mit Heizung und Klimaanlage und betätigt ein paar Knöpfe. Naja, ganz so ist es nicht, aber die Arbeit ist auf jeden Fall einfacher und vor allem auch effizienter geworden.

Wie werden die Fahrer für Ihren Dienst eingeteilt?

EF: Für die Holder-Fahrzeuge haben wir 10 Fahrer und die arbeiten im Schichtdienst. Jeder Fahrer hat seine Route und fährt diese nach Plan ab. Bei winterlichen Notfalleinsätzen geht's schon um vier Uhr morgens los. Im Normalfall ist das Fahrzeug dann schon einsatzbereit, denn da zählt jede Minute. 

SB: Jeder ist regelmäßig für die Reinigung und Wartung "seines" Holders verantwortlich. Wir nehmen den sorgfältigen Umgang mit den Fahrzeugen sehr ernst. Denn: Bessere Pflege bedeutet längere Haltbarkeit und damit weniger Kosten.

Welche Eigenschaften verbinden Sie mit der Marke Holder?

EF: Qualität, sympathisch, Tradition. Das zeigt auch die Entwicklung der letzten drei Jahre: zurück zu den Wurzeln nach den türkischen und japanischen Eigentümern.

SB: Bodenständigkeit, eingesessenes schwäbisches Unternehmen.

Was steht für nächste Woche auf dem Programm?

EF: Das übliche Tagesgeschäft mit Reinigung, Pflege und Instandhaltung - von Fahrzeugen und Straßen. Nachdem ja der Winter nach kurzem Besuch sich schon wieder verabschiedet hat, kümmern wir uns nun auch wieder um den Gehölzschnitt. 

SB: Es stehen die Beratungen über unseren Wirtschaftsplan an, um den Weg für neue Investitionen frei zu machen. 

 

Herr Belser, Herr Fischer, vielen Dank für das Interview!