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Vereinigte Räumpower

Holder Fahrzeuge überzeugen auf Schweizer Winterdemo 2019

08. März 2019

Auf der diesjährigen Winterdemo im schweizerischen Elm präsentierten die Holder Vertriebspartner Leiser und Zimmermann unter anderem die multifunktionalen Systemfahrzeuge von Holder im harten Wintereinsatz. Vor Ort konnte das Fachpublikum live verfolgen und am Ende eigenhändig testen, wie Holder Fahrzeuge der X-, C-, S-Reihe sowie der Holder Muvo Wege und Flächen schnell und effizient von Schnee und Eis befreien. Am Ende des Tales zeigt das Thermometer an diesem Morgen minus sechs Grad, rund um die Fahrzeughalle bläst ein eisiger Wind. Aus einer meterhohen Schneedecke ragt das Kanonenrohr eines Leopard-Panzers hervor. Im Sommer dient der Schießplatz Wichlen der Schweizer Armee als Übungsgelände, heute proben Winterdienstfahrzeuge unterschiedlicher Hersteller den Ernstfall bei Schnee und Eis.

 

Winterdemo als Schaufenster

Bunte Werbebanner flattern im Wind, die stets im Januar stattfindende Winterdemo ist in der Branche ein Muss. Winter mit Schnee und Eis sind in der Schweiz noch sicher und Winterdienst für nahezu jede Kommune ein Thema. Entscheider kommunaler Fuhrparks, private Servicedienstleister aber auch Flughafenvertreter lassen sich auf der Show gerne zeigen, wie der weißen Pracht am wirkungsvollsten begegnet werden kann. Dabei interessieren nicht nur Neuentwicklungen: Viele der rund 150 Fachbesucher suchen eine Antwort auf die Frage, wie sie ihre Winterdienstaufgaben mit einer intelligenten Kombination aus Trägerfahrzeugen und Anbaugeräten zuverlässig, effizient und kostengünstig bewältigen können. Die Winterdemo zeigt ungeschminkt, wo Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle liegen. Zumal interessierte Besucher die präsentierten Räumgeräte nach der Show eigenhändig auf Herz und Nieren testen dürfen.

Die Schweiz als Markt mit Signalcharakter

„Die Schweiz ist für uns ein bedeutender Markt: Seit jeher schätzen die Eidgenossen die solide Qualität der Holder Fahrzeuge, die Winterdemo ist eine wichtige Präsentationsplattform. Zimmermann und Leiser zählen seit Jahren zu unseren größten Vertriebspartnern. Beide Unternehmen setzen den hohen Holder Qualitäts- und Serviceanspruch in der Praxis konsequent um“, sagt Günther Dorfmann, Area Sales Manager bei Holder.

Inzwischen ist Bewegung in die winterliche Szenerie gekommen: Immer mehr große wie kleine Räum- und Streufahrzeuge fahren auf und bringen sich vor der Halle in Startposition. In den Tagen zuvor hat es reichlich geschneit, örtlich liegt der Schnee über zwei Meter hoch. Beste Voraussetzung also für eine spannende Winterdemo. Nacheinander gehen die nummerierten Räummaschinen in den Ring und demonstrieren dem hinter rot-weißem Absperrband aufgereihten Publikum ihre Leistungsbandbreite. Kommentiert wird im feinsten Schwyzerdütsch.

Holder X-Reihe – wenn´s eng wird

Als einer der Ersten geht der Holder X 45i mit Nesbo Frontkehrbesen vorne und Kugelmann Streueraufbau an den Start. Als kleinster Spross der Holder Familie und mit Benzinmotor erweist er sich als überaus agil und wendig – ganz so, wie man das von Holder Knicklenkern mit Dieselmotoren kennt. In kürzester Zeit fegt er das Terrain schnee- und eisfrei. „Die X-Reihe eignet sich ideal für besonders schmale Wege, Parklücken, Parkhäuser und ist das ideale Arbeitsgerät für kommunale Dienstleister und Gebäudereiniger“, erläutert Domenico Condito, Produktmanager bei Holder. Der hydraulisch angetriebene Rotationsbesen lässt sich innerhalb weniger Minuten werkzeuglos gegen ein Räumschild tauschen. Mit 27 km/h Höchstgeschwindigkeit ist die X-Reihe eher für Kurzstrecken ausgelegt, mit seinem umweltfreundlichen 44 PS Benzinmotor kann sich der X 45i überall sehen lassen.

C-Reihe mit mechanischer Zapfwelle und großer Einsatzbandbreite

Kräftiger und deutlich größer kommt der Holder C 65 SC mit Einmannkabine daher. Auf der Winterdemo geht er mit einem Vario-Räumschild von Kugelmann mit V-förmiger Schildstellung sowie Pritsche an den Start. Mit hydrostatischem Vierradantrieb und hydraulischem Radlastausgleich bahnt er sich ohne Ketten souverän seinen Weg durch den schweren Schnee. Der nach Leistung und Ausstattung vergleichbare Holder C 70 TC mit Zweimannkabine ist mit einer Schneefräse von Zaugg mit 140 Zentimeter Arbeitsbreite und einem Kugelmann Zweikammerstreuer ausgestattet. Mit aufgezogenen Schneeketten präsentiert sich der C 70 als robustes Räumgerät, das sich mühelos durch den angehäuften Schnee fräst. „Hier zeigt sich, dass unser Konzept einfach unschlagbar ist: die Kombination aus hydrostatischem Antrieb mit vier Radmotoren, Radlastausgleich und einer mechanische Zapfwelle für den Frontanbau“, betont Günther Dorfmann.

Tatsächlich ist die C-Reihe das vielseitigste Holder Modell sowohl für den Winter- als auch für den Grünflächendienst. Zwei genormte Anbauräume vorne und hinten sowie ein weiterer Aufbauraum für Aufsattelgeräte machen dieses multifunktionale Gefährt zu einem echten Allrounder. Mit 65 PS starken Dieselmotoren und einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h kann die Baureihe problemlos auf innerstädtischen Strecken mithalten.

Holder S-Reihe: volle Kraft für alle Schneefälle

Mit einem bis zu 130 PS starken Dieselmotor stellt die S-Reihe das Arbeitstier unter den Holdern. Auf der Winterdemo präsentiert sich der Holder S 130 mit Westa Hochleistungsfräse und Schleuder am Start. Was folgt, lässt viele Zuschauer staunen: Mit konstanter Geschwindigkeit schiebt sich der Holder S 130 durch gewaltige Schneeberge. Der Fahrer legt dabei nahezu die gesamte Motorleistung auf die mechanische Zapfwelle und betreibt Fräse und Schleuder in Höchstleistung. „Die S-Reihe bringt unseren Leitspruch „stark, schmal, genial“ sehr eindrucksvoll zum Ausdruck“, sagt Domenico Condito nicht ohne Stolz.

Auf den ersten Blick exotisch mutet der Holder S 115 mit einem Anbau von Snowstick an: Das Gerät setzt vollautomatisch Schneeleitstäbe am Straßenrand, damit Räumdienste den Straßenverlauf erkennen. Diese Anwendung zeigt exemplarisch, wie vielfältig und mitunter hoch spezialisiert das Angebot an Anbaugeräten für Holder Systemfahrzeuge ist. „Alle neuen Anbaugeräte müssen zuvor ausgiebige Härtetests durchlaufen, bevor sie an einen Holder dürfen!“, macht Domenico Condito unmissverständlich klar.

Holder Muvo als Multifunktionsfahrzeug für den Ganzjahreseinsatz

Den Abschluss macht der Holder Muvo: Der fällt optisch aus dem Rahmen, kommt er doch ohne die für Holder typische Knicklenkung daher. Mit einem 109 PS starken Turbodiesel und stufenlosem hydrostatischem Allradantrieb ist er der vielseitige Lastenesel der Holder Familie. An den Start geht er mit einer Fräse von Zaugg und einem Einkammer-Streueraufsatz von Kugelmann. Mit Spikes bewehrten Reifen drängt der Muvo erstaunlich zielstrebig vorwärts, mit einer Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h kommt er bei Bedarf vergleichsweise sportlich voran. Seine vorne wie hinten lenkbaren Räder befähigen den Muvo zum so genannten Hundegang: Vorder- und Hinterachsen laufen versetzt zueinander, das macht den Muvo extrem wendig und beweglich.

Selbst probieren sagt mehr als tausend Worte

Am Ende der Show verwandelt sich der Vorführplatz in einen weitläufigen Testparcours für sämtliche Ausstellerfahrzeuge. Bevor es auf Strecke geht, lassen sich Tester die Holder Fahrzeuge unter fachlicher Anleitung von Holder Mitarbeitern erläutern. Die intuitiv bedienbaren Konsolen und die Rundumsicht finden allseits Zustimmung, wer erstmal Platz genommen hat, quittiert den Komfort verstellbarer Holder Sitze mit zustimmendem Nicken. „Guat warm gsi!“, kommentiert ein Testfahrer den Umstand, dass Holder Fahrzeuge serienmäßig über einen klimatisierten Arbeitsplatz verfügen. „Lob, Kritik und jegliche Art von konstruktiver Rückmeldung sind für uns von größtem Wert“, betont Domenico Condito.

Die Sonne hat sich längst aus dem engen Tal verabschiedet, die meisten Besucher und Aussteller treten bereits die Heimreise an. Am Sammelpunkt fehlt der Muvo: Ein begeisterter Fahrer hat sich tief in die abendlichen Schneelandschaft gegraben, allein die Schneeschleuder gibt Auskunft über seinen aktuellen Standort.