Max Holder GmbH

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Sportrasen, Wildrasen oder blühende Wiese - Gepflegte Rasenflächen in Leipzig

Multifunktionsgeräteträger Holder C 250 überzeugt im Ganzjahreseinsatz

19. November 2014

Leipzig, Juli 2014 – Über 200 größere und kleinere Grünanlagen betreut die Firma Garten- und Landschaft Peter Hoffmann aus Taucha in und um Leipzig. Auftraggeber sind vornehmlich Wohnungsunternehmen, aber auch einige Kommunen und Industriebetriebe. „Wir werden daran gemessen, wie eine Anlage rein optisch zur Geltung kommt“, sagt Geschäftsführer Peter Hoffmann. Rasen sei stets die größte Fläche in einem Wohngebiet, und wenn Mieter aus der 5. oder 6. Etage herausblickten, sei der erste Eindruck immer die Rasenfläche. „Rasen ist überall, daher hat er eine Vorrangstellung in der Pflege und er wird auch am meisten durch die Mieter genutzt“, ergänzt sein technischer Leiter Matthias Frosch. Das sächsische Unternehmen verfügt über mehr als 23 Jahre Erfahrung in der Landschaftspflege und von Anfang an dabei: die Multifunktionsgeräteträger von Holder. Mähen, mulchen, kehren, aerifizieren, vertikutieren, düngen, oder bewässern – der Holder kann mit verschiedensten Geräten kombiniert werden. In der Rasenpflege erledigt er alle anfallenden Arbeiten vom Vor- bis zum Endschnitt und stellt seine Praxistauglichkeit gerade auf großen Flächen sicher. Die Knicklenkung ermöglicht den Rasenschnitt rund um Bäume und Sträucher sowie ein randgenaues Entlangschneiden an Wegrändern. Die speziellen Rasenreifen sorgen für wenig Druck auf den Rasen, sodass die Erdflächen sich nur gering verdichten. Der C 250 verfügt zudem über die sogenannte Schwimmfunktion, d. h. das Anbaugerät passt sich Bodenunebenheiten an und garantiert so immer den gleichmäßigen Schnitt des Rasens. Speziell für Wohngebiete eignet sich die Maschine auch aufgrund ihrer geringen Lärm- und Abgaswerte.

Der Holder C 250

Der „richtige“ Schnitt

„Derzeit wird der Rasen oft auf 2 bis 3 cm heruntergeschnitten, bei Trockenperioden ist er dann braun, nicht mehr grün“, erklärt Peter Hoffmann. Daher setzt Hoffmanns Firma zunehmend auf Mulchmäher, eine Weiterentwicklung des Sichelmähers. Mulchmäher können als Anbaugerät ebenfalls leicht an den Holder C 250 montiert werden. Sie schneiden den Rasen auf ca. 7 cm, maximal aber auf 5 cm herunter. Daher trocknet er in Trockenperioden nicht vollständig weg, auch da die Rückstände aus bis zu 70 Prozent Wasser bestehen.

Das Gras wird abgeschlagen und verbleibt längere Zeit im Rasenmähertopf, wo die Rückstände kleingeschnitten werden. Sie fallen darauf klein zerteilt auf die Grasfläche und können problemlos im etwas höheren Gras liegen gelassen werden. „Warum soll man die Rückstände fortschleppen und die organischen Stoffe nicht auf der Rasenfläche belassen? Man sieht es nicht“, so Hoffmann.

Scheinbarer Nachteil: Die Rasenflächen müssen etwas häufiger gemäht werden, weshalb Auftraggeber teilweise noch zögern, auf das Verfahren umzustellen. Dabei können die Mulchmäh-Durchgänge aber weitaus schneller durchgeführt werden, weshalb laut Hoffmann die gleichen Kosten wie bei weniger Durchgängen mit den herkömmlichen Methoden anfallen – oder sogar geringere. „Die Entsorgungskosten der Rasenrückstände sind in zurückliegender Zeit deutlich gestiegen. Erhebliche Kosten entstehen für die Aufnahme, für den Abtransport und für die Entsorgung in den unterschiedlichen Deponien. Folglich rechnet sich das Mulch-Verfahren.“

„Die Entsorgungskosten der Rasenrückstände sind in zurückliegender Zeit deutlich gestiegen. Erhebliche Kosten entstehen für die Aufnahme, für den Abtransport und für die Entsorgung in den unterschiedlichen Deponien. Folglich rechnet sich das Mulch-Verfahren.“

Peter Hoffmann

Blühende Wiesen und Wildrasen – Trends in der Landschaftspflege

Immer häufiger werden von Wohnungsunternehmen, aber auch von der Stadt Leipzig, Wildrasen oder Wiesen gewünscht. Die Anlagen sollen nicht mehr einfach nur grün sein, sondern auch blühende Flächen beinhalten, die landschaftsgestalterisch eingebaut werden. Der landschaftsarchitektonische Anspruch steigt, die Gestaltungsmöglichkeiten werden variantenreicher – und damit auch die Landschaftspflege in Wohnanlagen oder auf kommunalen Flächen. Für die blühenden Wiesen werden Samen eingebracht, die die unterschiedlichsten Blütenfolgen über das Jahr hervorbringen. „Damit die Kinder Marienkäfer, Schmetterlinge und andere Tiere kennen lernen“, betont Peter Hoffmann. Das sei auch eine der „Zielstellungen für die kommenden Jahre“. Wildrasenflächen werden in der Regel in einer Höhe von 50 bis 70 cm gemäht. Bewährt hat sich bei der Firma aus Taucha hierbei der Einsatz von Schlegel- oder Balkenmähern.

Ganzjährige Einsatzmöglichkeiten der Multifunktionsgeräteträger

Dabei kommt der Holder C 250 aber nicht nur in der Rasenpflege von April bis Oktober zum Einsatz. Die Geräte seien nicht nur „zuverlässig“, sondern vor allem „vielfältig einzusetzen“ und würden daher niemals für „ein halbes Jahr rumstehen“, sagt der technische Leiter Matthias Frosch. Dabei decke das Gerät alle Leistungen ab, die ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb über das gesamte Jahr hinweg anbietet: über den Winterdienst, die Splitaufnahme nach dem Winterdienst, das Vertikutieren bzw. Abharken oder Kehren, insgesamt die Wegereinigung. In Parkanlagen bei größeren Schnittmaßnahmen oder Fällarbeiten wird der Holder zum Herausziehen der Stämme eingesetzt. Er dient als Schlepper für Transportleistungen unterschiedlichster Art. Neben dem Ganzjahreseinsatz der Geräteträger sind der Firma aber vor allem deren Handhabung und Komfort wichtig, „denn die Leute sind täglich 8 Stunden mit den Maschinen beschäftigt,“ so Frosch. „Daher sollte ein gewisser Standard vorhanden sein, damit die Mitarbeiter gesund bleiben.“ Klimaanlage, Heizung, Radio, 360°-Rundumsicht oder luftgefederte Sitze – über den C 250 habe sich noch keiner der Facharbeiter beschwert, nicht an kalten Wintertagen und auch nicht im Hochsommer.

Spindelmäher Technik

Technik: Messer an einer waagerechten, rotierenden Spindel und festem Gegenmesser

Methode: Scherenschnitt

Einsatzgebiet: Golfplätze, Sportplätze und in Parkanlagen

Vorteil: optimales Schnittergebnis

Nachteil: relativ hohe Wartungskosten, empfindlich gegenüber Fremdkörpern

Entwicklungsphase: erste Rasenmähtechnik

Sichelmäher

Technik: scharfes Messer mit hoher Rotationsgeschwindigkeit

Methode: Abschlagen des Rasens

Einsatzgebiet: Öffentliche Grünanlagen, Gewerbe, private Rasenflächen

Vorteil: gute Flächenleistung, geringe Störungsanfälligkeit

Nachteil: ungenauer Schnitt, bei unscharfen Messern teilweise braune Ränder an den Schnittflächen

Entwicklungsphase: Alternative zum Spindelmäher

Mulchmäher

Technik: spezielles, rotierendes, scharfes Messer

Methode: Abschlagen des Rasens und Zerkleinerung der Rasenreste

Einsatzgebiet: Öffentliche Grünanlagen, Gewerbe, private Rasenflächen

Vorteil: kein Abkehren erforderlich, gute Flächenleistung, geringe Störungsanfälligkeit

Nachteil: ungenauer Schnitt, bei unscharfen Messern teilweise braune Ränder an den Schnittflächen

Entwicklungsphase: technische Weiterentwicklung des Sichelmähers

Schlegelmäher

Technik: starre oder bewegliche Messer an rotierender, waagerechter Trommel

Methode: Abschlagen des Rasens

Einsatzgebiet: Öffentliche Grünanlagen, Flächen in Industrieanlagen

Vorteil: robust gegenüber Fremdkörpern, kein Abkehren erforderlich

Nachteil: Gefahr des Steinschlags, grobes Schnittbild bei unscharfen Messern

Entwicklungsphase: relativ neu im Bereich des Feinrasens