Joystick-Steuerung
Der Holder M 480 als Geräteträger ohne Lenksäule und Lenkrad vermittelt ein völlig neues Fahrgefühl. Erstens versperrt nichts mehr den Rundumblick aus der Fahrerkabine. Zweitens ist das Fahrzeug verblüffend einfach zu bedienen.
Die Lenkung erfolgt über einen 4-Wege-Joystick. Ein digitales Steuerungssystem in Modulbauweise übernimmt die Bedienung von Bremse, Gas und Lenkung per redundanter Mehrkanaltechnik. Die geschwindigkeitsabhängige Lenkung über den Joystick ermöglicht auch bei höheren Geschwindigkeiten bis 40 km/h das Fahren wie mit einer Servolenkung. Die Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt wird über einen Kippschalter vorgewählt. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung ist möglich - je vorhandenem Führerschein oder Einsatzbereich. Die Steuereinheit kann per PC auf die Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden.
Das lenkradlose Fahrsystems bietet viele Vorteile:
- Durch den Verzicht auf eine Lenksäule und ein Lenkrad hat der Bediener komplett freie Sicht auf die Frontanbaugeräte sowie das Umfeld.
- Der Fahrer erhält eine sehr geräumige und übersichtliche Kabine ? bequemer Ein- und Ausstieg sind möglich.
- Das Prinzip spart Kraft und schont die Gelenke. Weil der Arm aufliegt und keine langen Wege zurückgelegt werden müssen, sind die Lenkbewegungen schnell und ergonomisch.
- Ohne Lenkrad und Lenksäule besteht bei einem Aufprall eine erheblich geringere Verletzungsgefahr.
- Bediener mit Mobilitätseinschränkungen oder Behinderungen haben dank dieses Konzepts wieder die Chance einen Geräteträger zu fahren.
- Es handelt sich um das einzige TÜV-geprüfte und europaweit zugelassene elektronisch-digitale Lenk- und Fahrsystem mit StVZO-Straßenzulassung.
Der M 480 wird außerdem mit einer Funksteuerung ausgerüstet. So erhält der Fahrer die Möglichkeit, den Geräteträger auch von außerhalb der Kabine zu steuern. Dies bedeutet eine wesentliche Arbeitserleichterung, wenn kurze Strecken zurückgelegt werden müssen ? wie z. B. bei der Reinigung von Sinkkästen oder beim Gießen. Vorteile ergeben sich auch beim Anhängen von Arbeitsgeräten oder beim Einsatz in gefährlichem Gelände, weil dann fahrerlos gearbeitet werden kann.
Durch den Einbau eines europaweit zugelassenen digital-elektronischen Lenk- und Fahrsystems ergeben sich zusätzliche Ausbaustufen. Durch eine spezielle Sensorentechnik besteht dann die Möglichkeit, den Geräteträger auch fahrerlos exakt Strecken abfahren zu lassen. Diese Technik ist dem ungenauen GPS-Einsatz überlegen.

